Konzept

Waldkindergarten „die kleinen Dachse“

Unser Konzept

 

Die Pädagogische Haltungflugvogel

Nicht nur wir Erwachsenen erziehen unsere Kinder. Ihre Umgebung tut es ebenfalls in hohem Maße.
Und so nehmen wir uns, zu Gunsten der pädagogischen Wirkungskraft der Natur, und den eigenen schöpferischen und kreativen Kräften, die jedem Kind inne wohnen, aufmerksam und beobachtend zurück. Andererseits wirft die Natur viele Fragen auf: wie heißt das Kraut, der Baum, die Blume? Wie heißt der Vogel, der dort singt? Zu welchen Tieren gehören diese Spuren? Wer hat dieses Nest gebaut? Zu welcher Pflanze gehört der Samen? Und unendlich viele Fragen mehr. Hier unterstützen wir die Neugierde und den Forschungsdrang der Kinder. Wir stehen ihnen beantwortend und wissensbildend zur Seite. Auch gezielte Projekte werden unser Handeln begleiten. Es werden z.B. Themen behandelt wie „Die uns umgebende Natur und ihre Bedeutung für unser Leben“, „Ökologische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit“, „Naturvölker und ihre Lebensweise, Spiele und Rituale“ und „Das Fertigen von Kunst, Schmuck und Instrumenten aus Naturmaterialien“. Projekte entstehen auch durch Themen, die Kinder aus ihrem Interesse, Erleben und ihrer Entwicklung heraus an uns heran tragen. Diese entstehen situativ und spontan.
Eine besondere Bedeutung verleihen wir der „Zeit“.
Schon die jüngsten Kinder sind mit der Betriebsamkeit, der Hektik und dem Termingebundensein der Erwachsenenwelt konfrontiert und entwickeln das Empfinden, keine Zeit zu haben. Deshalb planen wir den Tagesverlauf großzügig. Mit dem Eintritt am Morgen in den Wald beginnt die Zeit der Geruhsamkeit. Hier gilt im wahrsten Sinne des Wortes: „Der Weg ist das Ziel“. Hier kriecht eine Schnecke, da krabbelt ein Käfer, dort ist ein Geräusch. Alles möchte wahrgenommen, erforscht, beobachtet und berührt sein. All dem geben wir Raum. Aus diesem Grund bilden wir im Tagesverlauf bewusst wenige, aber zuverlässige Strukturen und Rituale, die dem Kind einen Rahmen der Geborgenheit und Sicherheit geben. Wir verstehen uns nicht als Animateure, sondern als liebevolle, respektvolle und vorbildbewusste Begleiter. Unsere Arbeit soll eine Antwort auf die elementaren Bedürfnisse der Kinder sein.

Sozialkompetenz

Soziales Verhalten wird bei kleinen Kindern maßgeblich im Spiel miteinender erlernt und weit weniger im Kontakt mit Eltern und anderen Erwachsenen. (Quelle: Erkenntnisse einer Untersuchung des Marie-Meierhofer-Instituts, Zürich)
Diese Erkenntnis macht deutlich, wie elementar die Teilhabe eines Kindes am Gruppengeschehen ist. Im Kontakt mit anderen Kindern lernen sie wichtiges über das Aushandeln sozialer Regeln. Wir Pädagogen nehmen eine zurückhaltende, beobachtende und sehr bewusst regulierende Haltung ein. Auch in Konfliktsituationen geben wir den Kindern die Chance, eigene Lösungen zu finden, damit sie aus den gemachten Erfahrungen lernen können. Im Wald kommt der Gemeinschaft eine besondere Bedeutung zu, da die Kinder im Tagesverlauf enger miteinander verwoben und aufeinander angewiesen sind.
Zum einen erfordern viele Situationen eine besondere Rücksichtnahme. Die jüngeren Kinder gehen langsamer, ein Kind möchte etwas beobachten oder muss seine Notdurft lassen. Die Kinder lernen so, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und für diese einzustehen. Zudem werden sie sensibel für die Bedürfnisse anderer.
Zum anderen bewältigen die Kinder im alltäglichen Spiel vieles gemeinsam. Wie das Schleppen eines „Baumstammes“, das Bauen einer Behausung oder eines Steges über einen Graben. An Hängen wird gemeinsam herab gekullert und wo nötig, sich gegenseitig wieder hinauf geholfen und vieles mehr. Aber auch gemeinsam erlebte und durchlebte Ereignisse stärken die Gemeinschaft. Wie das Beobachten von Tieren, was je nach Ereignis sehr emotional berührend sein kann, oder ein Unwetter, das gemein- sam durchgestanden wird. Das Miteinander wird in der Natur sehr stark angesprochen und die Kinder entwickeln ein sehr gemeinschaftliches und partnerschaftliches Empfinden und Handeln.
Unsere großen Kinder übernehmen im letz- ten Kindergartenjahr die Patenschaft für ein jüngeres neu hinzu gekommenes Kind. Es darf nun Verantwortung übernehmen und seinen Erfahrungsschatz weiterreichen. Dies fördert die Hilfsbereitschaft und eine bewusste Aufmerksamkeit und Integration in die Gemeinschaft.

Bewegung

An keinem anderen Ort als in der Natur kann Bewegung so ganzheitlich wirken und so Lustvoll erlebt werden. Kinder lieben es nicht nur, sich zu bewegen. Sie benötigen dafür auch einen großzügigen Bewegungs- Entfaltungsraum, um eine gute grobmotorische Entwicklung nehmen zu können. Diese ist die Basis, um immer differenziertere fein- motorische Fähigkeiten erlangen zu können. Der Wald ist ein großer Abenteuerspiel- platz, der bereits durch die Unebenheiten des Bodens ein hohes Maß an Eigenwahrnehmung schärft und den Gleichgewichts- sinn wunderbar integriert. Überall bieten sich Kletter-, Hangel-, Balancier-, Kriech-, und Springmöglichkeiten. Das Kind ist in seiner gesamten Motorik gefordert, ohne durch vorgefertigte Strukturen und Maßstäbe überfordert oder bewertet zu sein. Auf diese vollkommen freudevoll erlebte Weise kann das Kind eine gute Körperkoordination und eine gezielte Körperkontrolle entwickeln.
Aber nicht nur der Körper profitiert. Das tägliche grenzenlose und unbefangene Ausagieren dürfen an der frischen Luft trägt maßgeblich zu einer ausgeglichenen und zufriedenen Verfassung des Kindes bei.

Sprachentwicklung

Sprache stellt eine sehr wichtige kulturelle und bildende Säule unserer Gesellschaft dar. Ferner ist sie ein wichtiger und elementarer Bestandteil des sozialen Miteinanders. Die Entwicklung der Sprache kann nicht se- pariert betrachtet werden, denn sie ist eng verknüpft mit der Bewegungs- und Sinnes- wahrnehmungs-Entwicklung.
Die Psychologin und Ergotherapeutin Jean Ayres bestätigt in ihrem Buch „ Bausteine der frühkindlichen Entwicklung“, dass Sprech- und Sprachvermögen ein Endprodukt der sensorischen Integration sind ( A. Jean Ayres, Springerverlag, S. 210 ).
In der Natur werden alle Sinne angesprochen, der Körper unaufhaltsam zur Aktivität verlockt. Alles Erlebte und Gesehene wird voller Eifer und emotionalem Einsatz verbal zum Ausdruck gebracht.
Der Aufforderungs-Charakter der Natur, Sprache zu gebrauchen, ist nur allzu verständlich.
Denn, obgleich die Kinder vertraute Plätze des Waldes aufsuchen, ist doch kaum ein Tag wie der andere. Die Jahreszeiten, das Wetter, die Tier und Pflanzenwelt, sorgen für mannigfaltige Abwechslung. Es gibt so viel Geheimnisvolles, Spannendes, Schönes, Überraschendes, „Ekliges“, Trauriges, Bestaunenswertes, Spaßiges. Für all diese Seinszustände wollen vielfältige Wörter gelernt, gefunden oder kreiert werden. Unbefangenheit und Begeisterung lässt Sprache fließen.
Michael Godau beschreibt in seinem Buch „Der Wald ist voller Wörter“ sehr anschaulich:
„Natürliche Sprachanlässe gestalten sich im Wald häufig sehr viel prägnanter als in der Kita. Dafür verantwortlich sind unter anderem die vielfältigen Sinneseindrücke, die mit dem Sprachanlass in Verbindung gebracht werden. Sinneseindrücke, die in der Kunst- welt eines geschlossenen Raumes gar nicht imitiert werden können.“ (Michael Godau, Der Wald ist voller Wörter – Ganzheitliche Sprachförderung in der Natur, S. 26)
Die Praxis von Kitas zeigt zudem, dass Kinder im täglichen Geschehen sowohl motorisch als auch verbal zugunsten einer angemessen ruhigen Raumatmosphäre ausgebremst werden. Dies hat jedoch unweigerlich zur Folge, dass gerade die „Bewegungskinder“ auch in ihrer Entwicklung gebremst werden.

Sinneswahrnehmungvogel

Der Wald ist ein Fest für die Sinne, wie es ganzheitlicher nicht sein könnte. Jeder der Sinne wird berührt und angesprochen.

Visuell

Die Kinder können die sich im Jahreskreis- lauf verändernde Natur mit ihrem Pflanzenreichtum, der im stetigen Wandel ist, und die Vielfalt an großen und kleinen Tieren beobachten. Auch das Wetter bietet vielfältige Schauspiele, wenn sich zum Beispiel riesige Kumulus-Wolken auftürmen, sich während eines Schauers ein Regenbogen zeigt oder der Sternenzauber einer Schneeflocke zu entdecken ist. Die Natur bietet dem Auge an jedem Tag spannende Eindrücke.

Auditiv

Der Wind in den Blättern der Bäume und in den Gräsern, das Knacken im Geäst, das Singen der Vögel, das Zirpen der Grillen: All dies sind Geräusche, Töne und Melodien, die uns in geschlossenen Räumen verborgen bleiben. Zu denen wir im Alltag wenig Kontakt haben können. Aber auch das hineinhorchen in die natürliche Stille birgt eine ganz besondere Qualität. Bewusst wahrgenommen können diese Eindrücke einen fast meditativen Charakter haben.

Olfaktorisch

Die Kinder können wahrnehmen, wie sich der Geruch des Waldes über den Jahreskreislauf verändert. Im Aufblühen des Frühlings sind frische, lieblich bis würzige Düfte wahrzunehmen. Im Verlauf des Sommers entstehen heuartige, würzige Gerüche. Besonders eindrucksvoll ist der Duft eines warmen Sommerregens. Über den Herbst sind erdige, feuchtmoderige, pilzige Gerüche im Vordergrund. Geben Frost und Schnee die Erde nach einem langen Winter wieder frei und der schwere, feuchterdige Duft des Waldbodens verströmt sich, ist es wie eine frohlockende Begrüßung an die Seele.

Gustatorisch

Der Wald bietet ein reichhaltiges Angebot an Pflanzen, Früchten, Samen und Kräutern, die schmackhaft und genießbar sind. Im Frühling beginnt der Gaumenschmaus mit frischen Birken- und Buchenblättern, Löwenzahn, Gänseblümchen, und Bärlauch, um nur einige zu nennen. Bis das Jahr sich dem Ende neigt, gibt es vieles zu ernten. In diesem Bereich allerdings gilt es, strenge Regeln einzuhalten. Nur was gemeinsam mit dem Erzieher geerntet und gereinigt wurde, darf gegessen werden. Dennoch ist diese Erfahrung elementar wichtig. Sie zeigt, dass es die Natur ist, die uns ernährt.

Taktil

Der Tastsinn erfährt in der Natur alle nur möglichen Facetten. Der Stein kann ganz glatt sein, der Zapfen kruckelig, die Rinden der Bäume haben eine äußerst unterschiedliche, aber meist raue Beschaffenheit. Dann gibt es Stacheliges, was schmerzt, wie die Dornen der Brombeere. Hingegen ist der Mantel einer Kastanie mit weichen Stacheln ausgestattet. Aber auch ganz samtig Weiches ist zu finden, wie einige Moosarten oder der Pelz einer Hummel. Glitschig hingegen ist die Schnecke und matschig die Erde nach einem kräftigen Regen. Und je nach Jahreszeit werden die Dinge als warm oder kalt empfunden.
„Empfindungen fließen ins Gehirn, wie Ströme in einen See fließen.“ (aus A. Jean Ayres, Bausteine der Kindlichen Entwicklung, S. 7 ) Alles wird in Dosierungen und Beschaffenheiten aufgenommen, die für das kindliche Gehirn gut aufnehmbar und verarbeitbar sind. Eine gesunde Sinnes-Entwicklung und Integration ist von elementarer Bedeutung für die Lern-, Konzentrations- und Verhaltensfähigkeit von Kindern.
Da diese Entwicklung in den ersten sieben Lebensjahren geschieht, messen wir ihr in unserer Arbeit eine zentrale Bedeutung bei. Neben der selbstverständlichen Stimulierung durch die Natur und durch Eigenaktivitäten der Kinder lassen wir die Kinder durch Sinnesübungen und Spiele gezielt Eindrücke sammeln. Eine besondere Erfahrung ist es z.B., einen Baum mit verbundenen Augen zu ertasten. Wird das Kind „seinen Baum“ mit geöffneten Augen unter den anderen Bäumen wieder erkennen? Oder kann man mehr Geräusche des Waldes mit geschlossenen Augen wahrnehmen? Ist es möglich, mit dem Fuß Naturmaterialien ertastend wiederzuerkennen? Auf diese Weise können Kinder sehr intensive Erfahrungen mit der Sinneswahrnehmung sammeln, die gleichsam eine sehr innige Naturbegegnung darstellen.

Selbstbewusstsein

Die Natur ist frei von Handlungsschablonen. Sie kennt keine bewertenden, vorgegebenen Strukturen. Da es keine alters- begrenzten Spielregeln gibt, kann sich das Kind gemäß seines Tempos in allen Bereichen entwickeln, aus sich selbst heraus schöpfen, wachsen und steigern. Wo eine Gemeinschaft außergewöhnliche soziale Fähigkeiten aufweist, ein starkes Miteinander lebt und sich gegenseitig unterstützt und fördert, da kann es keine Verlierer, sondern nur Gewinner geben. Gewinner in Bezug auf eine emotionale, psychische und seelische Stabilität. Auf diesen Grund- lagen kann ein Kind lernen, sich selbst zu vertrauen und ein gesundes, stabiles Selbstwertgefühl entwickeln.

Ökologisches Bewusstseinschmetterling

Das intensive Walderleben ermöglicht den Kindern, das Wunder der Natur und ihre ökologischen Zusammenhänge im eigenen nahegelegenen Umfeld zu erschließen. Das Kind kann die Vielfältigkeit der Pflanzen- und Tierwelt in ihrer Wechselwirkung zueinander und deren Abhängigkeit und Zusammenspiel mit dem Wetter und den Jahreszeiten entdecken, beobachten, erforschen und begreifen.
Ökologisches Bewusstsein erwächst ganz selbstverständlich im alltäglichen Erleben, im Zugegensein am Geschehen. So wer- den die Gesetzmäßigkeiten der Natur nicht nur kognitiv aufgenommen und verstanden, sondern auch emotional erlebt. Diese emotionale Beteiligung ist die Grundlage, auf der das Kind Liebe, Respekt und Ach- tung unserer Umwelt gegenüber entwickeln kann. Aus einer solchen Haltung heraus entsteht zumeist der Wunsch, unsere Erde zu schützen und verantwortlich zu handeln. Wir treten mit den Kindern gemeinsam in die Verantwortung für die Natur, die wir täglich aufsuchen, indem wir zum einen behutsam und achtsam mit ihr umgehen und zum anderen nicht nur selbstverständlich unseren eigenen Müll in unserem Beutel aus dem Wald heraus bringen, sondern auch den, den andere Menschen hinterlassen haben.

Entstehen und vergehen ein Naturgesetz

Im Kreislauf der Natur haben die Kinder eine intensive Berührung mit dem stetigen Wan-del. Sie werden an jedem Tag gewahr, dass nichts bleibt, wie es war. Dass alles, was entsteht, was die Natur hervorbringt, wie- der vergeht und dass diese Vergänglichkeit gleichsam wieder Erneuerung in sich birgt. Durch diese Erfahrungswelt kann in dem Kind ein tiefes Vertrauen in sich wandeln- de Prozesse entstehen und ein Verständnis wachsen, dass Veränderungen nicht bedrohlich sind, sondern ein natürlicher und verlässlicher Bestandteil des Lebensflusses.

Religion

Der Waldkindergarten versteht sich als christlicher Kindergarten im Sinne der Nächstenliebe und der Liebe zur Schöpfung. Er ist jedoch nicht konfessionsgebunden. Wir feiern mit den Kindern die christlichen Feste des Jahreskreises, die unserer Kultur innewohnen. Ferner pflegen wir spirituelle Rituale wie das sprechen eines Gebetes vor der Mahlzeit.
Zu den Festen, die wir begehen gehören: Os- tern, Pfingsten, Johanni, Erntedank, St. Michael, St. Martin, Advent, St. Nikolaus und Weihnachten.
Begleitet werden diese Feste von Ritualen, Geschichten, Gedichten, Liedern und Tänzen, festlichem Schmücken und Speisen.
Wir nutzen die Feste aber auch, um über das eigene Brauchtum hinaus zu schauen und mit Interesse und Wohlwollen andere Kulturen und Völker und deren Feste, Rituale so- wie Glaubensansätze kennen zu lernen. Wird unser Kindergarten zum Beispiel von einem Kind einer anderen Kultur oder Religion be- sucht, freuen wir uns sehr, wenn wir von der betreffenden Familie Einblicke in ihren Glauben bekommen dürfen und ein Fest mit ihren Ritualen bereichert wird. So haben die Kinder die Möglichkeit zu erleben, dass es kein Richtig oder Falsch im Glauben der Nächstenliebe gibt, sondern nur unterschiedliche Formen des Ausdrucks. Dieses Vorgehen kann den Kindern ein Verständnis für Andersartigkeit eröffnen und zu einem toleranteren und welt- offeneren Denken und Begegnen beitragen.

Musischer Bereich, Rhythmen und Reime

Das Naturerleben und Wandern der Kin- der wird von einem reichhaltigen Lieder-, Rhythmus- und Reim-Angebot begleitet. In den Liedern und Reimen spiegeln sich die Jahreszeiten, der Rhythmus der Natur und die Feste des Jahreskreises wieder.
Kinder lieben es zu singen, Rhythmen und Sprache in Bewegung auszudrücken. Dieses Vorgehen dient nicht nur der musikalischen Förderung, sondern es wirkt harmonisierend und verleiht den Kindern in sich selber und in der Gemeinschaft ein Empfinden von Leichtigkeit und Lebensfreude. Ferner wird auf diese freudevolle Weise der Sprachschatz kultiviert und erweitert, er kann sich in seiner Feinsinnigkeit entwickeln.

Gesundheit

Die Gesundheit der Kinder liegt uns am Herzen. Die Gesundheit der Erde liegt uns am Herzen. Kindheit heute ist geprägt von Bewegungsmangel. Das Spielen hat sich weitestgehend von draußen nach drinnen verlagert. Laut „Statista“ sehen Kinder zwischen 3 und 6 Jahren im Durchschnitt 90 Minuten Fernsehen am Tag. Hinzu kommt die Nutzung von CD, DVD, Radio und Spielkonsolen. Dies stellt nachweislich eine deutliche visuelle, auditive und emotionale Überlastung dar. Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das bunte, blinkende, geräuschvolle und virtuelle Spielmaterial, das häufig auch der Fernsehwelt entspringt und der Schnelllebigkeit unterliegt, so wird deutlich, dass Kinder auch in diesem Bereich einem fast unverkraftbaren Maß an Konsum unterliegen.

Die gesundheitlichen Folgen können gravierend sein

  • Auffälligkeiten im emotionalen Bereich wie Stresssymptome, Angst Unsicherheit, Ersatzbefriedigungen.
  • Auffälligkeiten im sozialen Verhalten von Kindern wie Distanzlosigkeit, Kontaktarmut Auffälligkeiten und Störungen im Wahrnehmungs- und Leistungsbereich wie Konzentrationsschwäche.
  • Körperliche Auffälligkeiten wie Bewegungsarmut und Bewegungsstörungen, die zu einer körperlichen Unsicherheit bis hin zu erhöhter Unfallgefahr führen können.
  • Psychosomatische Störungen wie Schlafstörungen, Nervosität, Einnässen.
  • Sprachauffälligkeiten.

(Quelle der Auflistung: www.kindergartenpädagigik.de, Dr.Susanne Roux (Erziehungswissenschaftlerin), aus der gekürzten Fassung des Vortrages anlässlich des Pilotprojektes Waldkindergarten des Landes Rheinland Pfalz).

Immer mehr Betreuungseinrichtungen entscheiden sich im Elementarbereich für eine regelmäßige, bis zu dreimonatige, spielzeugfreie Zeit. Dieses Vorgehen geschieht präventiv zur Suchtvorbeugung, denn es ist hinlänglich bekannt, dass Konsumgüter Sucht und Abhängigkeit fördern. Es geht hier nicht darum, die Medien- und Spielwelt an den Pranger zu stellen und auf weltfremde Weise abzulehnen. Es geht viel mehr darum, einen bewussten Umgang zu fördern, der für die kindliche Entwicklung gewinnbringend ist. Unser Ansinnen ist es, mit unserem Natur- und Waldkindergarten einen Ausgleich anzubieten und zu einer ganzheitlichen gesunden Entwicklung beizutragen, aus der die Kinder einen lebenslangen Nutzen ziehen können. Denn die Natur wird immer ein Ort der Zeitlosigkeit sein, die die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft durchbricht. Ein Kind, das die Gelegenheit erfährt, eine Beziehung zur Natur aufzubauen, kann zu jeder Zeit seines Lebens und in jeder Lebensphase an diesen Ort der Ruhe und Schönheit zurückkehren, kann sich wahrnehmen, zentrieren, durchatmen und Kraft schöpfen.

Eine wissenschaftliche Studie aus Schweden belegt: Kinder eines Waldkindergartens sind im Vergleich zu häuslichen Kindergärten gesünder, haben eine bessere Motorik und Konzentration und sind fantasiereicher (Quelle: Grahn, Martensson, Lindblad, Nilsson & Ekman 1997). Die Natur ist eben doch eine alte und weise Erzieherin.

Die tägliche Bewegung an der frischen Luft kommt der Gesundheit des Kindes auf allen Ebenen zugute. Die Bewegung an sich stärkt das Immunsystem, beugt Übergewicht vor, sorgt für einen natürlichen Aggressionsabbau und wirkt nervösen Unruhezuständen entgegen. Die frische Luft sorgt ebenfalls für eine geringere Infektanfälligkeit. Gerade in den kühleren Jahreszeiten werden die Atemwege gut belüftet und befeuchtet, was Erkältungserkrankungen entgegen wirkt. Auch das Risiko von Krankheitsübertragungen in der Natur ist deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. Zum einen fördert eine trockene Heizungsluft die Infekt-Anfälligkeit. Zum anderen werden von allen Personen die gleichen Türklinken gegriffen und von allen Kindern die gleichen Gegenstände bespielt, so dass durch diese Kontakte ebenfalls Krankheitserreger unvermeidbar über- tragen werden.
Im Naturkindergarten ist eine gute und witterungsgerechte Bekleidung eine wichtige Voraussetzung dafür, gesund durch die Jahreszeiten zu gehen. Dann können Wind, Re- gen, Sonne, Schnee und Eis als angenehm, spannend und als Spielelemente empfunden werden, aber nicht als gesundheitliche Bedrohung.

Phantasie und Kreativität

Die Natur bietet eine unermessliche Vielfalt des Lebendigen, an Formen, Farben und Lebensweisen. Kein Blatt und kein Baum gleichen dem anderen, kein Stein hat die gleiche Struktur. Die Natur ist vollkommen in ihrem stetigen Prozess von Werden und Vergehen, und ist damit eine hervorragende Lehr- und Baumeisterin.
Diese Aspekte stellen die Grundlage für eine freie Entfaltung von Phantasie und Kreativität dar: Ein Ast kann ein Hammer, ein Schwert, eine Abtrennung sein. Ein Moospolster ein Zwergenwald, ein Wichtelbett. Ein Tannenzapfen kann ein Feuerwehr- mann, ein Kind, ein Auto oder eine Katze sein. In einer Baumrinde kann aus Steinen, Laub und Bucheckern eine köstliche Suppe gekocht werden … der Phantasie und Kreativität sind in der Natur keine Grenzen gesteckt. Dadurch, dass es kein vorgefertigtes Spielmaterial gibt, schöpfen die Kinder aus ihrer inneren Vorstellungskraft und sind zu einem eigenen Handeln herausgefordert. Der stetige Wandel der Natur und die daraus resultierende Vielfalt lassen die Kinder mit unterschiedlichen Materialien experimentieren und agieren. So werden aus Wahrnehmungen und Ausprobieren lebenswichtige Erfahrungen. Die Natur, hier der Wald, hat einen hohen Aufforderungscharakter und hält für das Kind vielfältige Anreize zur persönlichen und individuellen Entfaltung bereit.
Im Waldkindergarten werden Kinder täglich in ihrer Phantasie und Kreativität angeregt. Hier fließen kindliche Neugierde und Entdeckungsdrang wie von selbst in die Entfaltung des „schöpferischen Erfindungsgeistes“, der Kreativität (von lat. creare = erschaffen, hervorbringen). Diese birgt ebenso in sich, eigene Lösungen zu finden, als auch divergentes Denken zu fördern (ein Problem von verschiedenen Seiten betrachten). Die Kin- der werden lebenstüchtig, in dem sie Probleme angehen, sich etwas zutrauen und nach (neuen) Lösungen suchen.

Stille Meditation

Die Natur fordert nicht nur zur Aktivität auf. Im Gegenteil, sie lädt auch immer wieder ein, in der Betriebsamkeit inne zu halten, zur Ruhe zu kommen und still zu werden. Es gibt so vieles, was die Aufmerksamkeit der Kinder in den Bann zieht und sie über längere Zeiträume beobachten und wahrnehmen lässt. Ein Schmetterling zum Beispiel, der von Blüte zu Blüte fliegt, um den Nektar zu trinken, eine Spinne, die kunstvoll ihr Netz spinnt, eine Schnecke, die geruhsam ihrer Wege zieht, ein Regenbogen, der sich in schillernden Farben über den Himmel legt, oder die Tautropfen am Morgen die noch in den Blütenkelchen ruhen und unzähliges mehr. Die Kinder kosten den Moment aus und fokussieren sich. Sie sind mit ihrem gan- zen Sein im Hier und Jetzt.
Dieses im Tagesverlauf immer wieder still werden und zur Ruhe kommen können und sich in Bilder und Situationen hinein versen- ken dürfen, trägt sehr zum Wohlbefinden und zu einem seelischen Gleichgewicht der Kinder bei.
Auch wir laden die Kinder regelmäßig zu kleinen Meditationen ein. So können sie aus ihrer inneren Vorstellungskraft auf Traumreisen gehen und Bilder und Landschaften entstehen lassen, in denen sie sich wohl und friedvoll fühlen.
Auf diese Weise können die Kinder begleitet in der Gemeinschaft zur Ruhe finden.

Schulfähigkeit / Schulreifefuchs

Da der Bereich der Schulfähigkeit gerade heute, im Zeitalter der Pisa-Studie, für viele Eltern ein sensibles, ja gar verunsicherndes Thema ist, möchten wir hier mit den Ergebnissen der Doktor-Arbeit von Peter Häfner (Diplom-Pädagoge und Lehrer) aus dem Jahr 2002 aufklären. Diese wissenschaftliche Arbeit trägt den Titel „Natur- und Waldkindergarten in Deutschland – eine Alternative zum Regelkindergarten in der Vorschulerziehung“. Anhand einer bundesweit angelegten Lehrerbefragung wurde die Schulfähigkeit von Kindern aus Waldkindergärten untersucht und mit der Schulfähigkeit von Kindern aus Regelkindergärten verglichen:
„Grundsätzlich werden die Kinder, die als vorschulische Einrichtung einen Waldkindergarten besucht haben, als besser auf die Schule vorbereitet angesehen, als die Kinder aus den Regelkindergärten. Im Durchschnitt arbeiten die Waldkindergartenkinder im Unterricht besser mit, sind motivierter und konzentrierter in der Schule und sie verfügen über ein höheres Maß an sozialen Kompetenzen, das sie im Klassenverband anwenden können. Des Weiteren schneiden sie im musischen und allgemein körperlichen Bereich besser ab als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.“ (S. 167/168)
„Im Wald stehen verstärkt reformpädagogische Grundzüge wie die Förderung der Eigenverantwortlichkeit, ganzheitliches und entdeckendes lernen, die Umwelterziehung und das Lernen aus praktischer und sozialer Anschauung im Vordergrund. Dies sind hochgelobte Eigenschaften, deren Förde- rung in der breiten Schullandschaft seit Beginn der reformpädagogischen Bewegung anfang des letzten Jahrhunderts immer noch auf sich warten lässt. Eines jedoch sollte auf jeden Fall klar gesehen werden: je mehr sich die Schule in Richtung der Förderung von Verantwortlichkeit, Eigenständigkeit und Individualität unserer Kinder entwickeln muss, desto höher ist auch der Stellenwert, der hinsichtlich auf die vorschulische Vorbereitung unserer Kinder den Waldkindergärten beizumessen ist.“ ( S. 168 )
Am Ende schließt sich der Kreis zu dem Bereich unserer Motivation. Der Waldkindergarten fördert nicht nur ganzheitlich die Gesundheit unserer Kinder, sondern er ermöglicht ihnen sogar eine gute Anpassungsfähigkeit an unsere gesellschaftlichen Anforderungen und Strukturen.

Standort

Unser „Kinder-Wald-Garten“ hat seinen Standort im östlichsten Zipfel von Lüchow-Dannenberg, in Gartow. Das Waldstück grenzt östlich an die „Siedlung Buchhorst-Garten“ an und ist über den Nienwalder Weg und den Buchhorst Damm mit dem Auto anzufahren.

Die Gruppe

Der Waldkindergarten „die kleinen Dachse“ besteht aus einer Gruppe von 10 bis 15 Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.

Betreuung

Die Kinder werden von zwei examinierten Erzieherinnen betreut.
Stefanie Neues, Erzieherin, Ergotherapeutin, mit Zusatzausbildungen zur Montessori- und Wildnispädagogin.
Dorothea Fabel, Erzieherin und Reggio- Fachkraft.

Öffnungszeiten

Reguläre Öffnungszeiten: 8 – 12:00 Uhr
Nach Bedarf ab 5 Kinder Sonderöffnungszeiten: 7:30 – 8:00 Uhr, 12:00 – 12:30 Uhr
Der Waldkindergarten-Platz kann bis zu 10m mit dem Auto angefahren werden. Es gibt einen Parkplatz.

Entwicklungsgespräche

Für jedes Kind ist einmal jährlich ein Entwicklungsgespräch vorgesehen. Dies ist ein wechselseitiger Austausch zwischen den Eltern und den Pädagogen über die Entwicklung des Kindes im Kindergarten und im Elternhaus. In diesem Gespräch können gemeinsame Ziele erarbeitet werden. Ziele für das Kind, aber auch für die Eltern und Pädagogen.
Mit den unverzichtbaren „zwischen Tür und Angel Gesprächen“ halten wir uns im Alltag gegenseitig über Wichtiges und Aktuelles auf dem Laufenden.

Hausbesuche

Wir bieten den Kindern und Eltern, die es sich wünschen, einen Hausbesuch an. Die- se Besuche vertiefen erfahrungsgemäß die vertrauensvolle Beziehung zwischen der Erzieherin und dem Kind.

Gefahren im Wald

Auch im Wald gibt es Gefahren, zum Beispiel durch Zecken oder den kleinen Fuchsband- wurm. Wenn jedoch ein paar allgemeine Grundsätze beachtet werden, ist der Wald sicher ein viel ungefährlicherer Ort als die Stadt. Wer gut informiert ist, kann den Wald in unserer Region nahezu gefahrlos aufsuchen.

Zecken

Zecken sind etwa Stecknadelkopf große Spinnentiere. Sie halten sich meist in Bodennähe, bis maximal 80 cm über dem Boden im Gras und niedrigen Büschen auf. Zecken lassen sich von vorbeiwandernden Tieren, aber auch von Menschen, abstreifen. Sie krabbeln so lange herum, bis sie eine geeignete Körperstelle finden, um sich festzubeißen. Dieser Prozess kann zwischen 3 und 5 Stunden dauern.
Durch diese Zeckenstiche können Krankheiten übertragen werden wie Frühsommer- Mengoenzephalitis (FSME), die mit Gehirnhautentzündung einher geht, und die Lyme Borelliose.
Wir in Gartow befinden uns in einer Region mit vereinzelt auftretenden autochtonen FSME Erkrankungen, die jedoch nicht der Definition für ein FSME Risikogebiet nach Robert-Koch-Institut entsprechen ( Quelle: www.Zecken.de Gefahr-durch-Zecken ).

zecke

Vorsichtsmaßnahmen

  • Möglichst lange Hosen und langärmlige Pullover tragen. Strümpfe über die Hose ziehen und geschlossenes Schuhwerk tragen.
  • Kopfbedeckung möglichst mit Nackenschutz.
  • Möglichst helle Kleidung tragen. Auf dieser sieht man Zecken besser.
  • Insekten abweisende Mittel bieten einen gewissen Schutz. Die Wirksamkeit erhöht sich, wenn das Mittel nicht nur auf die Haut, sondern auch auf die Bekleidung aufgetragen wird. Wir verwenden Zedan, ein biologisches Mittel ohne chemische Zusätze mit einer langjährig erprobten Wirksamkeit.
  • Nach jedem Besuch im Wald sollte die Haut nach Zecken abgesucht werden. (Kopf und Hautfalten nicht vergessen) Die getragene Kleidung im Freien gut ausschütteln.

Richtige Behandlung von Zeckenstichen

Es gibt viele „Geheimtipps“ zur Entfernung von Zecken. Die meisten jedoch schaden mehr als sie nutzen. Keinesfalls sollte die Zecke mit Öl oder Klebstoff in Berührung gebracht werden. Dies führt bei dem Tier zu Stressreaktionen, welche eine Übertragung der Krankheitserreger erst recht begünstigt. Die Zecke sollte mit einer speziellen Zange oder Pinzette nahe an der Stichstelle am Kopf gefasst und langsam gerade nach hinten herausgezogen werden.
Bei Veränderungen des Allgemeinzustandes (z.B. grippeähnlichen Anzeichen) oder Auffälligkeiten an der Stichstelle (Rötungen, Entzündungen etc.) muss ein Arzt aufgesucht werden. Mit einer Blutuntersuchung lassen sich die Krankheitserreger nachweisen.

Kleiner Fuchsbandwurm

Der Fuchsbandwurm lebt im Darm seines Endwirtes, in der Regel des Fuchses (möglich sind aber auch Hunde und Katzen). Ein ausgewachsener Fuchsbandwurm ist 1,5 mm lang.
Auch der Mensch kann vom Fuchsbandwurm befallen werden, wenn er mit Bandwurmeiern verschmutzte Nahrung auf- nimmt oder in Kontakt mit kontaminierten Fellen der Endwirte kommt. Eine Erkrankung am Menschen kommt laut einer Studie (BDI) relativ selten vor.

Vorsichtsmaßnahmen_ Hygiene schützt

  • Beeren, Kräuter und Früchte nur gut gewaschen verzehren.
  • Kot und Überreste von Tieren, insbesondere von Füchsen, nicht berühren.

Tiere, die an Tollwut erkrankt sind

Laut WHO Bericht spielt Tollwut mittlerweile in Deutschland kaum mehr eine Rolle, da die meisten Gebiete dank langjähriger Impfaktionen tollwutfrei sind.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Keine scheinbar zahmen oder kranken Wildtiere oder Kadaver anfassen.
  • Bei Bissen oder Kontakt mit verdächtigen Tieren einen Arzt aufsuchen.
  • Impfköder nicht berühren, da sie abgeschwächte Tollwutviren enthalten.

Stechende Insekten

Insektenstiche können zwar unangenehm sein, sind aber relativ harmlos. Außer für Allergiker: Sie sollten gerade im Hoch-und Spätsommer entsprechende Notfallmedikamente dabei haben.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

  • Auf den Verzehr von süßen Speisen und Getränken verzichten.
  • Bekannte Nester weiträumig umgehen.
  • Bei fliegenden Insekten Ruhe bewahren, nicht danach schlagen! Insekten, die sich zu- fällig auf einen
  • Menschen setzen, Vorsichtig abstreifen.

Giftige Pflanzen

Die Kinder lernen von Anfang an, dass weder Kräuter, Beeren noch Pilze in den Mund genommen oder gar raupeverzehrt werden dürfen. Dies ist eine strikte Regel. Dies gilt nicht nur wegen einer eventuellen Vergiftungsgefahr, sondern auch wegen einer möglichen Übertragung des Fuchsbandwurms. Essbares wird nur gezielt und gemeinsam mit den Pädagogen geerntet und sachgerecht gereinigt und gegebenenfalls verarbeitet, bevor es zum Verzehr kommt.

Konzept Waldkindergarten die kleinen Dachse